In der heutigen Aargauer Zeitung habe ich diesen "Zwischenruf" entdeckt:
Kind gegen Maschine
Die Fahrgäste in der WSB sahen sie schon: die Tränen des Buben, der verloren dem Zug hinterherschaut. Doch der Kleine rannte, was die kurzen Beinchen hergaben. Bis zur nächsten Haltestelle war es noch weit. Zu weit. Innerlich feuerte ich ihn an: "Hopp, Knirps!" Dann passierte es. Der Zug überholte den Kleinen mit dem grossen Schulsack. Das reicht nie. Dann, als der Zug vorbei war, schlenderte er plötzlich wieder. Er musste gar nicht auf den Zug. Er wollte nur testen, ob er schneller als der Zug ist. Ja, noch sind seine Beine zu kurz. Aber der Kleine wird wachsen. Und bald muss sich der Zugführer warm anziehen, wenn er das Rennen auch in Zukunft gewinnen will.


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